Therapien

Craniosacraltherapie

Delphintherapie

Hippotherapie

Konduktive Förderung nach Petö

Manualtherapie


Craniosacraltherapie

Die Craniosacrale-Therape fußt auf der noch jungen Entdeckung eines körpereigenen Systems, das auch Craniosacral-System genannt wird.
Eine fühlbare Äußerung des Systems ist ein rhythmischer Puls in einer Frequenz von 6-14 Zyklen/Minute beim gesunden Menschen. Er zeigt sich völlig gesondert von Atmung und Kreislauftätigkeit und kann nicht bewußt beeinflußt werden. Dieser Rhythmus ist mit einiger Übung mit den Händen fühlbar und zwar am gesamten Körper, auch durch das Gewand.
Mit den Händen wird auf sehr feine Art erspürt, wo sich Verspannungen befinden. Mit viel Ruhe und Geduld wird, bei Fortsetzen dieser feinen Bewegungen abgewartet, bis die Rückkehr in den ursprünglichen entspannten Zustand wieder eintritt.



Delphintherapie

Die Delphintherapie wurde von dem Neuropsychologen und Verhaltensforscher Dr. David E. Nathanson entwickelt. Er hat bereits vor über 20 Jahren festgestellt, dass Kinder auf Delphine positiver reagieren als auf andere Tiere. Er fand heraus, dass sich behinderte Kinder beim Spiel mit den Delphinen überdurchschnittlich entspannen und konzentrieren, dass ihr Immunsystem gestärkt und ihre Aufnahmefähigkeit vergrössert wird. Über die Jahre hinweg entwickelte er ein hochdifferenziertes Therapiekonzept, um diese positiven Effekte zu verstärken. Im Mittelpunkt der Therapie steht die Begegnung der Kinder mit den Delphinen.



Hippotherapie

Die Hippotherapie ist eine physiotherapeutische Übungsbehandlung auf neurophysiologischer Grundlage. Sie ist ein Bereich des Therapeutischen Reitens. Die therapeutisch wirksamen Elemente sind die dreidimensionalen, rhythmischen Schwingungen, die in der Gangart Schritt vom Pferderücken ausgehen und in einer Frequenz von 90-110/min auf den Patienten einwirken. Sie ermöglichen eine gezielte Regulierung des Muskeltonus und ein gezieltes Training der Haltungs-, Gleichgewichts- und Stützreaktionen.



Konduktive Förderung nach Petö

Ein Förderkurs erstreckt sich über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen, wobei die Kinder täglich 6 Stunden in einer Gruppe verbringen. Die Aufgaben werden individuell unterschiedlich gesetzt. Im Kern geht es darum, alle brachliegenden menschlichen Funktionen zu aktivieren (geistige, körperliche, motorische und Wahrnehmingsfunktionen). Nicht das Senken der Spastik, sondern der erleichterte Umgang mit ihr steht im Vordergrund des Lernens. In der Übungspraxis bedeutet dies eine Orientierung an der Aneignung alltäglicher Fertigkeiten, wie beispielsweise Trocken sein, freies Sitzen, Gehen, Anziehen und Essen. Ziel ist es, das gesamte Nervensystem zu koordinieren. Es soll die Integration ins gesellschaftliche Leben und vor allem die größtmögliche Unabhängigkeit von Personen und Hilfsmitteln ermöglicht werden.



Manualtherapie: Das System für Intensive Neurophysiologische Rehabilitation nach Dr. Kozijavkin

Diese Therapie ist eine hocheffektive Behandlungstechnologie von Patienten mit infantiler Zerebralparese, Osteochondrosen und mit Folgen des Traumas und organischer Schädigungen des Nervensystems. Ihr Hauptbestandteil ist eine biomechanische Korrektur der Wirbelsäule und großer Gelenke in Verbindung mit anderen Therapiemaßnahmen wie Reflextherapie, Krankengymnastik, speziellem Massagesystem, rhytmischer Musiktherapie, Mechanotherapie, Apitherapie und dem biodynamischen Korrekturanzug "Spirale".